MINI John Cooper Works GP auf der Nordschleife

Der MINI John Cooper Works GP ist der schnellste und stärkste MINI aller Zeiten. Logisch, dass er sich auch auf der Rennstrecke beweisen muss. Und zwar auf der legendären Nordschleife vom Nürburgring. Allerdings brach Fahrer Christian Gebhardt von Sport Auto mit dem kleinen Single Turbo-Giftzwerg diesmal keine Rekorde.

Bei 8:03:86 Minuten blieb die Uhr am Ende stehen. Eine durchaus schnelle Zeit, eine Sekunde schneller als ein Golf 7 GTI TCR. Aber nicht schnell genug. Zum einen will man, wenn man sich bei gut Acht Minuten bewegt, natürlich unter die Acht kommen. Und zum anderen ist bereits eine solche Zeit von Testfahrern des MINI Werksteams bekannt, die die Nordschleife in 7:56:69 Minuten umrundeten.

Fotos vom MINI John Cooper Works GP:

Für die verhältnismäßig langsame Rundenzeit gibt es mehrere Gründe. Den größten Einfluss dürfte das Wetter gespielt haben: Die Lufttemperatur lag mit 27 Grad relativ hoch (Asphalttemperatur 53 Grad), was gerade für Turbomotoren als andere als perfekt ist. Für kurze Sprints kein Problem, aber für eine Vollgasorgie wie die 20,6 Kilometer lange Nordschleife keine Bedingungen, um neue Rekorde aufzustellen. Dazu kam das eher für die Straße als für die Rennstrecke eingestellte Fahrwerk. Unter dem Strich für einen Kleinwagen eine extrem schnelle Runde, unter optimalen Bedingungen wäre für den MINI JCW GP allerdings noch deutlich mehr drin gewesen.

Fotos: MINI

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Turbo-Heizer
Turbo-Heizer
1 Monat zuvor

Kann was. Bräuchte nurnoch Heckantrieb, dann wär das ein hochinteressantes Auto.

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