Mercedes-AMG A 45 S 4MATIC+: Kompaktsportler auf dem Nürburgring

Mercedes-AMG A 45 S 4MATIC+ – ein ganz schön langer Name für so ein kleines Auto. Dass der kleine Kompaktsportler es in sich hat, war schon länger klar. Doch wie gut der Giftzwerg auch auf der Rennstrecke geht, hat Sport Auto herausgefunden. Und zwar auf der Nordschleife vom Nürburgring.

Und die Zeit ist mehr als respektabel: In 7:48:80 Minuten ging der A 45 S um die Nordschleife. Ein Grund für die gute Performance ist der weiterentwickelte Allrad-Antrieb 4MATIC+: Er verteilt die Kraft nicht nur zwischen Vorder- und Hinterachse, sondern auch zwischen den beiden Hinterrädern. Das Ganze hört auf den sperrigen Namen „AMG Performance 4Matic+ mit AMG Torque Control“ und beschreibt einen variablen Allradantrieb mit zwei elek­tronisch gesteuerten Lamellenkupplungen, die im Hinterachsgetriebe untergebracht und mit jeweils einer Antriebswelle der Hinterachse verbunden sind.

Fotos vom Mercedes-AMG A 45 S 4MATIC+:

Ein weiterer Grund ist die Kraft des kleinen Zwei-Liter-Vierzylinder. 310 kW / 421 PS und 500 Nm Drehmoment quetscht der neue Twinscoll-Turbolader, dem die Motorelektronik einen maximalen Ladedruck von 2,1 Bar erlaubt, aus der Krawallbüchse. Damit baut man in Affalterbach den stärksten Vierzylinder-Turbo in einer Großserie. Und hält das Gewicht im Rahmen. Ein Leichtgewicht ist der A 45 S aber trotzdem nicht: Bei 1.625 kg bleibt die Waage stehen, 51 kg mehr als beim Vorgänger. Trotz der tollen Performance zuviel für ein Kompaktmodell.

Fotos: Mercedes-AMG

[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]

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