Lexus LC 500 Cabriolet: Europapremiere in Genf

Die offene Version des Lexus Edel-Coupés Lexus LC 500 macht sich langsam auf den Weg nach Europa: Auf dem Genfer Automobilsalon (5. bis 15. März 2020) wird das Lexus LC 500 Cabriolet erstmals in Europa zu sehen sein. Verkaufsstart ist für Sommer 2020 geplant. Das Cabrio soll dieselbe Performance liefern und wird daher eine verstärkte Karosseriestruktur erhalten. Nichts ändert sich unter der Haube: Dort bollert und schreit wie gehabt der V8-Saugmotor.

Basierend auf dem bekannten Design des Lexus LC Coupés, gibt es nebem dem Softtop noch weitere feine Unterschiede. Beispielsweise verfügt das Cabriolet über eine Nackenheizung und einen transparenten Windabweiser. Für eine möglichst dynamische Seitenansicht wurde die hintere Kofferraumabdeckung angehoben und verbreitert. Der automatische Klappmechanismus des Verdecks versteckt sich unter einer integrierten Abdeckung. Das Öffnen und Schließen des Verdecks ist bis 50 km/h möglich. Der Vorgang, über den eine Animation in der Instrumentenanzeige informiert, ist so schnell wie bei kaum einem anderen Verdeck in dieser Klasse – 15 Sekunden zum öffnen, 16 Sekunden zum schließen gibt Lexus an. Im Innenraum dominieren abgestufte Stepp- und Perforationsmuster im oberen Teil der Sitze sowie ein geprägtes „L“-Logo auf der Rückseite der Kopfstützen.

Fotos vom Lexus LC 500 Cabriolet:

Die Karosseriestruktur des LC 500 Cabriolet wurde neu entwickelt, um eine Steifigkeit zu erreichen, die sowohl die vom Coupé bekannten Fahreigenschaften unterstützt als auch ein attraktives Design und ausreichend Stauraum ermöglicht. Dank der Positionierung und Form der hinteren Strebe in der Aufhängung wurde die strukturelle Steifigkeit des Fahrzeugs deutlich verbessert. Die Strebe besteht aus leichtem Aluminiumdruckguss, um Gewicht zu sparen. Performance-Stoßdämpfer sorgen für die letzten Zehntel, wenn man offen über die Nürburgring ballert. Weitere Streben befinden sich unter der Karosserie, ebenfalls aus Aluminium sowie Magnesium, um das Mehrgewicht in Grenzen zu halten. Spannend zu erwarten ist das Gesamtgewicht. Leider gibt es dazu bislang allerdings noch keine Daten.

Unter der Haube alles wie gehabt: 5,0-Liter, acht Zylinder, natürliche Beatmung. Auch das Zehn-Stufen-Automatikgetriebe ist so bekannt wie bewährt. Wenn es eines gibt, wofür der Motor bekannt ist, ist es sein Rennwagen-artiger Klang. Trotzdem überträgt tatsächlich ein Soundgenerator Ansauggeräusche in den Innenraum, wozu auch immer das gut sein soll. Gleichzeitig rühmt man sich, im Innenraum dank geänderter Aerodynamik an Gürtellinie und Heck kaum Windgeräusche zu haben. Auch der transparente Polycarbonat-Windabweiser spielt hier eine Rolle. Im Innenraum setzt sich das Spielchen mit Active Noise Control (ANC) und Schalldämmung fort. Dabei reagiert das Audiosystem automatisch darauf, ob das Verdeck geöffnet oder geschlossen ist und passt das Sounddesign automatisch an. Selbiges gilt für den Lexus Climate Concierge, der Sitz-, Nacken- und Lenkradheizung auf den Fahrzeugzustand anpasst.

Fotos: Lexus

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