MINI John Cooper Works GP: Kleinserie steht in den Startlöchern

Wer schon immer mal mit seinem MINI auf die Rennstrecke wollte, ohne das halbe Auto umzubauen, dem wird jetzt geholfen: Mit dem MINI John Cooper Works GP steht die Rennsportversion endlich in den Startlöchern. Inspiriert von den Motorsporterfolgen der Marke bringt das auf 3.000 Stück limitierte Sondermodell Performance und Dynamik ins Kleinwagensegment. Sein Design zeigt das auf den ersten Blick: Die puristische Gestaltung von Exterieur und Interieur knüpfen an die ebenfalls limitierten John Cooper Works GP Kleinserien von 2013 und 2006 an.

Exterieur

Die flache Vorderpartie mit breiter Spur, großer Frontschürze, ausgestellten Radhäusern und einem sogar aus der Front sichtbaren Heckflügel zeigen: Hier war nicht nur Form, sondern auch Funktion Pate in der Designabteilung. Klassische MINI-Merkmale wie die elliptischen Scheinwerfer und der hexagonale Kühlergrill sollen einen hohen Wiedererkennungswert erzeugen. Gleichzeitig unterstreichen wurden auch klassische John Cooper Works-Elemente wie die Hutze in der Motorhaube und das hexagonale Wabengitter mit GP Logo im Kühlergrill verbaut. Auch in der Seitenansicht des MINI John Cooper Works GP zeigt sich die bislang sportlichste MINI Silhouette.

Fotos vom MINI John Cooper Works GP:

Die große Frontschürze und der standesgemäße Dachspoiler verleihen der Seitenansicht ordentlich Sportlichkeit und fügen sich gleichzeitig in das aerodynamische Konzept. Die Farbe „Racing Grey metallic“ bewegt sich zwischen hellem Grau und Blauviolett. Für die Dach- und Spiegelkappenfarbe wählte man Melting Silver. Alle typischen Chromelemente in Front, Seite und Heck wie MINI Logos, Türgriffe, Tankdeckel, Sidescuttle und Scheinwerfereinfassungen sind in der Kleinserie in hochglänzendem Schwarz gehalten.

Carbonelemente aus dem Rennsport

Zur Optimierung des Leistungsgewichts kommt jede Menge Carbon zum Einsatz. Ein Highlight sind dabei die aufgesetzten Radlaufblenden, sogenannte Spats. In Handarbeit gefertigt, kommt hier recyceltes Carbon-Vlies aus dem Werk Landshut zum Einsatz. Dabei setzt man auf Sicht-Carbon in schwarzem Hexagon-Stitching. Die Nummerierung im vorderen Spat zeigt die jeweilige Produktionsnummer innerhalb der Kleinserie. Gerollt wird auf 18 Zoll Schmiederädern – das leichteste 18 Zoll Schmiederad, das es bei MINI je gab. Die Heckpartie mit durchströmtem Dachspoiler soll für optimalen Abtrieb sorgen, genau wie die Luftauslässe und Luftleitflächen in der Schürze. In der Mitte trohnt das klassische Doppelendrohr in Edelstahl mit stattlichem Durchmesser.

Interieur

Der Innenraum des MINI John Cooper Works GP ist dunkel gehalten. Im Fahrerbereich dominiert das neue frei stehende, digitale Kombiinstrument auf der Lenksäule. Ein Highlight sind die im 3-D-Druckverfahren hergestellten Schaltwippen aus Aluminium am Sportlenkkrad. Sie greifen das Hexagon Thema aus dem Exterieur auf. Ebenso neu sind die 3-D-gedruckte Lenkradspange sowie die individuelle Dekorleiste im Beifahrerbereich. Jede Dekorleiste ist ein Unikat und zeigt die jeweilige Produktionsnummer des Fahrzeugs aus der limitierten Edition. Auch hier kommt wieder das hexagonale Thema zum Ausdruck. MINI zeigt damit die Integration von 3-D-Druckverfahren in den Serienfertigungsprozess. Eine Rücksitzbank entfällt im MINI John Cooper Works GP wie bereits bei den Vorgängermodellen aus Gewichtsgründen. Hinter den vorderen Sitzen kommt zwar kein Vollkäfig zum Einsatz, eine rote Querstrebe vermittelt dennoch Rennsportatmosphäre.

Fotos: MINI

[Gesamt:2    Durchschnitt: 5/5]

Ein Gedanke zu „MINI John Cooper Works GP: Kleinserie steht in den Startlöchern

  • 21/11/2019 um 12:08
    Permalink

    Heftige Kiste! Wann kommt der endlich auf den Markt??

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.