Nissan GT-R R35: Das 1.000 PS-Projekt

Bei MPS Engineering kommt der nächste Nissan GT-R unter den Hammer. Ziel ist es, 1.000 PS aus dem 3,8 Liter-V6-Biturbo zu kitzeln. Dazu müssen eine ganze Reihe an Teilen gewechselt werden und natürlich: Mehr Ladedruck!



Folgende Teile wurden am VR38DETT-Motor geändert: Die Pleuele wurden durch Carillo Pro Age H-Schaft-Pleuele ersetzt, die bis ca 1.600 PS reichen sollten. JE Schmiedekolben, dickere Kolbenbolzen, Block ausgebohrt und Zylinder-Laufbüchsen eingesetzt (Sleeves). Zylinderköpfe CNC-gefräst mit größeren Ein- und Auslässen, Ventilsitze und -führungen geändert, größere Ventile, andere Nockenwellen mit mehr Hub, schärferen Öffnungszeiten, größere Einspritzdüsen. Pro Alloy Ladeluftkühlerkit mit 76mm-Rohren pro Seite, HKS Ansaugbrücke, HKS Blowoffs, Krümmer geändert, zwei Bosch 044-Benzinpumpen mit externem Catchtank und zwei Dash 6-Benzinleitungen. Auch die Turbos wurden mit 59mm Verdichterrädern modifiziert.
Unterm Kfz werkelt eine neue 102mm Titanabgasanlage mit Y-Pipe. Für die Programmierung kommt EcuTek zum Einsatz, ein System, bei dem das Seriensteuergerät umprogrammiert wird. Tatsächlich sind auch noch zwei Bauteile im Serienzustand, nämlich die Kurbelwelle und die Drosselklappe. Bei letzterer ist allerdings noch nicht sicher, ob sie wirklich ausreichen wird.

Erster Zwischenstand (nachdem zwischendurch natürlich neu betankt werden musste): Bei 1,7 Bar Ladedruck liegen 939 PS und 994 Nm Drehmoment bei 7.000 U/min an.
Zweiter Zwischenstand: 975 PS und 1.053 Nm, also immernoch unter 1.000 PS. Das Problem sind in diesem Fall die MAP-Sensoren, die nur bis 1,7 Bar ausgelegt sind. Also erstmal neue Sensoren bestellen.


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